Schwalm-Musel-Tour

3:30 h 10,2 km moderate

Sportplatz Brauerschwend, 36318 Schwalmtal, Deutschland

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Die Schwalm-Museltour verbindet verwunschene Bachtäler mit tollem Ausblick in das Schwalmtal mit 
kulturellen Höhepunkten.

Startpunkt ist der Sportplatz Brauerschwend, wo die Übersichtstafel auch alle Wanderrouten in Schwalmtal vorstellt. Am Spielfeld vorbei geht es zur Musel.  Die Musel, den Hausbach der Hergersdorfer und Brauerschwender, überqueren wir über die Trittsteine. Nun ein Stück entlang des Baches, bei dem wir gerade hier und eigentlich zu allen Jahreszeiten eine besondere Atmosphäre haben, mal ruhig dahinziehend, mal plätschernd. Es geht vorbei an der Ruine der Schlagmühle (Infotafel), durch die Unterführung der Eisenbahn, weiter entlang der Musel, die kurz vor der Mündung in die Schwalm überquert wird in den Erlenweg Richtung Renzendorf. Die Hauptstraße überqueren in den Mühlenweg, der uns zur Schwalm führt. Am Ende der Bebauung kann man rechts das wieder zum Leben erweckten Kornhaus sehen, heute eine der selten gewordenen kleinen Biomühlen.

Die für die Gemeinde namensgebende Schwalm wird auf einem historischen Sandstein-Steg überquert, der früher der direkte Zugang von Hopfgarten zum Bahnhof war. Das Gebiet „In der Au“ bietet der Schwalm bei Hochwasser Ausdehnungsmöglichkeiten und ist heute Storchen und Bieber Revier. In den 2. Weg rechts einbiegen, unterhalb eines der vielen modernen Bio-Höfen Schwalmtals geht es durch die Straße „In der Au“ bis zum neu eingerichteten Spielplatz mit Tischtennis und Wellenliege, nicht nur für die Kleinen attraktiv. Links vor dem Spielplatz führt der Wiesenweg hoch zum neu errichteten Dorfplatz. Dieser Veranstaltungsort in der Form eines Amphitheaters mit dem künstlerisch gestalteten Brunnen inmitten alter Bäume und eines aufgewerteten Biotops lädt zum besinnlichen Verweilen ein. 
Gut kann man sich hier klassische Dorffeste ebenso wie besondere Theateraufführungen vorstellen. Erquickt geht es nun die Bergstraße hinauf und weiter Richtung Waldrand. Oder Sie nehmen sich die Zeit, rechts vom Weg das älteste Bauwerk Schwalmtals in Augenschein zu nehmen, die evangelische Kirche, und erhalten an der Pulttafel erste Informationen. Eine extra Besichtigung ist immer lohnenswert! 

Über Wiesenwege mit schönen Aussichten geht es hinauf zum Schwalmberg, dem Hausberg der umliegenden Dörfer und eigentlich auch der Gemeinde Schwalmtal. Als Schutzhütte hat das alte Bus-Wartehäuschen von Unter-Sorg eine neue Funktion gefunden. Nach einem ausführlichen Genuß der Aussicht auf 6 Dörfer geht es am Trinkwasser-Hochbehälter vorbei bis kurz vor das kulturtherapeutische Dorf Melchiorsgrund (Infotafel). Gemeinsam mit der Höhentour führt unsere Strecke nun durch den Wald des Schwalmberges hinab Richtung Ober-Sorg. Am Waldrand biegt der Weg stark ab und führt auf einen verwunschen, historischen Pfad mit alten Grenzsteinen. Dieser Teil uralter Verbindungswege wurde mit nur kleinen Eingriffen in die Natur wieder hergerichtet. 13 verschiedene Nistkästen zeigen die vielfältigen Möglichkeiten auf, Behausungen für die wichtigsten 
heimischen Vögel zu schaffen.
Auf der Bank an der geschützten Stelle mit dem schönem Ausblick und dem leise plätschernden Born, der von einem der ältesten Brunnen unserer Gegend gespeist wird, kann man die Seele so richtig baumeln lassen.
Mit neu erweckter Wanderslust geht’s am Dorfgemeinschaftshaus Ober-Sorg vorbei, über die Hauptstraße und die Schwalm hinauf Richtung „Dorfalm“, ein Restaurant mit Aussichtsterrasse an der Schwalm und Fisch-Teichen. Hier gibt es einen guten Fisch, auch zum selbst angeln. Ab jetzt gehen Höhentour und Schwalm-Museltour wieder getrennte Wege. Wir biegen links ab und verlassen Ober-Sorg.

Auf diesem neuen Radwegeabschnitt könnte uns mal ein Radler begegnen. Der Weg führt leicht ansteigend durch landwirtschaftliches Gebiet mit vielen Heckenstrukturen bis zum Rastplatz. Gut, gesund und nicht zu üppig gevespert nun über einen kleinen Wasserlauf der „Alore“ (Infotafel). Wir verlassen alte, ehemals wichtige Kulturformen, und gelangen über lange Wiesenwege wieder bis an einen neuen landwirtschaftlichen Hof. Danach geht’s nochmal hoch, den „Weinberg“ im Blick und dann Richtung Hergersdorfer Friedhof mit dem Naturdenkmal Linde. Gottesacker, Grenzsteinlapidarium unter Bäumen (Infotafel) und Kirchlein – die Plätze mit Geschichte und Natur zum Verweilen.
In Hergersdorf geht es in der Lindenstraße bis zur Reuterser-Straße, diese rechts über die Muselbrücke und den Eisenbahnübergang. Hier kann der Brunnen der Erfrischung dienen (Kein Trinkwasser). Etwas 
weiter in der Reuterser Straße zweigt unser Weg Richtung Brauerschwend ab, führt jedoch kurz hinter Hergersdorf auf die „Heristrata“ (Infotafel). Diese, vor über 1.000 Jahren erwähnte OstWestverbindung, war einer der wichtigsten Mittelalterwege. Hier kann man entweder hoch bis zur schönen Aussicht ins Tal der Schwalm mit Blick bis Altenburg und Alsfeld oder kürzer direkt nach Brauerschwend gehen. Zu Beginn der Straße „Wieshof“ stoßen wir auf den Anschluss der Basalttour. In Brauerschwend überqueren wir wieder die Musel über einen Steg. Mit der Kirche, dem Haus der Arztpraxis und der Brandschützer und dem Dorfladen kann man hier von einem wiederbelebten Dorfzentrum sprechen. Die Muselbrücke und der Bachgarten bringen uns zurück 
zum Startpunkt beim Sportplatz Brauerschwend. 
 

  • Länge der Tour: 10,2 km

  • Höchster Punkt: 397 m

  • Differenz: 97 hm

  • Niedrigster Punkt: 300 m

Difficulty

moderate

Panoramic view

high

Navigation starten:

Schwalm-Musel-Tour.gpx

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