Sommerbrise

Endlich Sommer. Also ab ins Freibad? Nein, wir wollen es natürlicher. Chlorophyll statt Chlor. Wie ein laues Lüftchen vom See her uns Sommerlaune macht und wir beim Entspannen sogar noch CO2 sparen.

Natürlich könnten wir auch mit dem Auto fahren. Spaß machen würde das aber keinen. Bei gefühlt 30 Grad in eine Blechkiste eingequetscht, zu viert mit zwei dicken Badetaschen und der Luftmatratze (natürlich zuhause schon aufgepustet, man will ja nicht mit hochrotem Kopf am Strand sitzen und blasen als gäb‘s keinen Morgen). Nein, wir wollen entspannen und zwar schon ab der Haustür. Also bleibt die Luftmatratze diesmal zuhause und jeder schnallt sich sein eigenes Bade-Packerl im Rucksack auf den Rücken. Sonnenbrille und Helm auf und ab geht es mit dem Rad.

Mit dem Bus über den Berg

Da wir von Schotten aus erst einmal über den Berg müssen, um unser Ziel, den Gederner See, zu erreichen, steigen wir in den Bus (Vogelsberger Vulkan-Express). Der fährt uns mit den Rädern ganz gemütlich hinauf auf den Hoherodskopf. Oben angekommen eine kurze Orientierungsrunde gedreht (wo geht’s denn hier zum Hoherodskopfsteig?) und dann auf der anderen Seite vom Berg hinab ins  Tal der Nidder. Der Fahrtwind lässt die Haare flattern und für ein kurzes Stück sind wir uns nicht zu albern, die Füße von den Pedalen zu nehmen und laut juchzend im Schuss den Berg hinabzufahren. Ein bisschen vorsichtiger machen wir bei den geschotterten Wegen, aber spätestens, wenn wir auf den herrlich glatt asphaltierten Vulkanradweg einbiegen, schnurren die Räder nur so.

 

Entspannen in den Fluten

Am Gederner See angekommen, legen wir die Räder beiseite und uns etwas abseits des Gewimmels ins Gras. Erst einmal in die laue Brise vom See her legen, bevor wir uns in die Fluten stürzen. So genießen wir den Tag. Für den Rückweg sind wir zu faul, um mit den Rädern bergauf zu strampeln. Wohlig warm durchgesonnt und träge nehmen wir lieber wieder den Vogelsberger Vulkanexpress hinauf auf den Hoherodskopf. Da wir auch auf die Abfahrt Richtung Schotten verzichten, setzen wir uns lieber noch eine Stunde in die Berghütte und füllen uns die leergeschwommenen Bäuche, bis unser Anschluss-Bus hinab nach Schotten kommt. Fazit: Den Sommer genossen und noch CO2 gespart, was will man mehr.


So kommen wir hin:

Vulkanradweg

mit geringer Steigung über den Vulkan

Gederner See

Anreise

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Wasserspaß

ab ins Freibad oder an den Badesee