Vulkanregion Vogelsberg - Sagenhafte Weite, ganz nah!

#einfachfrei

 

Einfach frei sein, sich fallen lassen und genießen: Die Vulkanregion Vogelsberg hat als am dünnsten besiedelte Region in Hessen den Raum, um die Weite zu spüren, Abstand zu gewinnen, dabei die Fernsicht zu genießen und einfach nur abzuschalten. Ganz natürlich und ganz nah.

 

Wo vor über 15 Millionen Jahren die Erde bebte und brodelnd Lava herausschoss, entstand im Laufe der Zeit durch Wind, Wasser und Sonne eine einzigartige Landschaft mit unglaublich abwechslungsreichen Schauplätzen. Unweit vom städtischen Trubel in Frankfurt, Gießen oder Fulda bilden hier Buchenwälder, Täler, hunderte von Quellen und Basalt-Brocken eine sagenhafte schöne Kulisse.

Wenn die Sonnenwärme Fauna und Flora weckt, ist es ein besonderer Genuss, diese Naturbühnen zu erobern. Der Vogelsberg wartet mit vielen idyllischen Bauerndörfern und zahlreichen historischen Fachwerkstädten auf. Weltoffene und gastfreundliche Einheimische heißen die Besucher willkommen und zeigen gerne die Vorzüge dieser einzigartigen Region.

 

 

Geschichten aus der Region

 

Für einen Abstecher in die Weite und eine Auszeit vom Alltag braucht es gar nicht viel: Ein herzlichen Gastgeber in einem schnuckeligen Landhotel, eine spannende Erlebnisführung zu den vulkanischen Ursprüngen der Region und abends ein leckeres Menu in einem urigen Gasthaus.

NATÜRLICH GEBORGEN  können Gäste in ursprünglichen Betrieben übernachten und kulinarische Köstlichkeiten der Region probieren. Viele Betriebe haben eine lange Tradition und erzählen hier ihre Geschichten und Erlebnisse.

Was wäre ein Urlaub ohne neue Entdeckungen? In der Region gibt es viel zu sehen. SAGENHAFT SCHÖNE Erlebnisse warten hinter jeder neuen Bergkuppe.

 

 

 

 


Sicher Reisen

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„Die Landschaft im Vogelsberg? Sie ist einfach sagenhaft, so beruhigend und unaufgeregt.“


Teuflisch gut

Tiefe Täler, Hügelkuppen mit mächtige Felsen und spektakulären Aussichten, die Natur des Vogelsberg ist vielseitig und mysteriös. Viel Platz der Fantasie freien Lauf zu lassen und der perfekte Ort für die Entstehung und Überlieferung von Märchen und Sagen.

Kein Wunder also, dass es auch für die Herkunft des Names 'Vogelsberg' mystische Erklärungsversuche gibt.

 

 

 

Wie der Vogelsberg zu seinem Namen kam

Einst lebte hoch oben im Vogelsberg ein armer Schmied. Er plagte sich von früh bis spät und konnte doch seine hungrigen Kinder nicht recht ernähren. In seiner Verzweiflung rief er den Teufel des nachts herbei und verschrieb ihm für viel Geld seine arme Seele. Nach drei Jahren sollte sie der Teufel holen dürfen. Allerdings müsse er vorher drei Proben bestehen, die der Schmied ihm auferlegen würde. 

Nun hatten der Schmied und seine Familie viel Geld und sie lebten drei Jahre in Saus und Braus. Doch die drei Jahre gingen rasch herum und je näher der Tag kam, an dem der Vertrag mit dem Teufel auslief, wurde dem Schmied immer weher ums Herz. 

Ruhelos wanderte er im Oberwald umher und wusste nicht wie er dem Teufel beikommen solle. Am nächsten Tag würde er kommen und seine Seele holen. Als er trübsinnig an seinem Amboss stand, kam plötzlich ein buckliges Weib zur Schmiede herein und sagte: „Jetzt stehst Du da, Du Sünder, und bangst um Deine Seele. Versprich mir, dass Du wieder ein fleißiger, ordentlicher Mensch werden willst, dann will ich Dir helfen. Wir spielen dem Teufel einen Streich und Deine Seele soll er auch nicht kriegen“. Der Schmied versprach es. 

Pünktlich um die zwölfte Stunde fuhr der Teufel durch die Esse und wollte den Schmied holen. „Aber erst, wenn Du die Proben bestanden hast“, sagte der Schmied, riss sich ein Büschel seiner krausen Haare aus und verlangte: „Schmiede sie mir gerade!“ Der Teufel aber fluchte und warf die Haare in das Feuer. 

Nun trat der Schmied an den Amboss. Er begann ein Stück Eisen zu schmieden und fragte den Teufel, was das für ein Werkzeug geben soll. „Eine Schippe wird das“, brüllte er zornig. Der Schmied aber schlug das Eisen über die Kante des Ambosses krumm, so daß es eine Hacke wurde. Die ersten beiden Proben waren nicht bestanden. 

Für die dritte Probe führte der Schmied den Teufel in den Garten. Dort saß in einem Baum ein riesiger Vogel. „Was ist das für ein Vogel?“ fragte der Schmied. Der Teufel besah sich den merkwürdigen Vogel von allen Seiten. Nein, solch einen Vogel hatte er noch nie gesehen und konnte ihn nicht erraten. 

Der Teufel war also bei allen Proben hereingefallen, wurde außer sich vor Zorn darüber, fuhr mit Geschrei und Gestank in die Luft und verschwand für immer aus der Gegend. 

Was aber war das für ein Vogel gewesen? 

Bei der letzten Probe musste des Schmied’s Frau behilflich sein. Er hatte sie geheißen, sich in einem Backtrog voll Teig zu wälzen, danach in ein Bett mit Federn zu legen und dann auf den Ast zu setzen. 

Die Leute lachten über die Geschichte und nannten die Gegend seitdem den Vogelsberg.

 



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