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Bildercluster aus Traditionsfesten im Vogelsberg.

Der Vogelsberg und seine traditionsreichen und regionalen Feste

Im Vogelsberg gibt es allerhand Feste, die sich aus historischen und damaligen alltäglichen Leben entwickelt haben. 

Hauptsächlich sind es verschiedene Märkte, alte und etwas neuere mit neuen Traditionen, die heute schon nicht mehr wegzudenken sind. 

Maskensprung Herbstein

Alte Traditionen neu aufleben lassen

„Der Maskensprung“ wurde vor einigen Jahren wieder ins Leben gerufen, da bei aller Verkleidung die Maskierung, also das Tragen einer Maske vor dem Gesicht, vermehrt in den Hintergrund gerückt ist. Durch die öffentliche Versteigerung des Springerzuges verlor das Tragen der Masken den Sinn, da jeder wusste, wer sich hinter den Masken verbirgt. Denn früher trugen auch der Bajazz und alle Pärchen im Springerzug eine Maske, welche neben historischen Kostümen und mehr Exponaten im Fastnachts- und STATT-Museum Herbstein ganzjährig ausgestellt sind. Über mehrere Jahre reifte die Idee, dem Brauch des „Maskentragens“ wieder neues Leben einzuhauchen. Im Abstand von fünf Jahren wird der Maskensprung durchgeführt und verpflichtet, wie es der Name erahnen lässt, die Aktiven der Parade in maskierten Fußtruppen – meist zum nächtlichen Treiben illuminiert, teilzunehmen. Zu diesem besonderen Ereignis versammeln sich vielerlei Vereine der Gegend mit ihren Traditionen. Hervorzuheben sind die verschiedenen Strohbären aus der ganzen Region Vogelsberg. Mit dabei sind neben Musikzügen auch Brauchtumsgruppen aus der Ursprungsregion Tirol.

Springerzeug Herbstein

Die Herbsteiner "Foaselt" (Fastnacht)

Die bis nach Amerika bekannte Tradition der Herbsteiner „Foaselt“ (Fastnacht) stammt aus dem 17. Jahrhundert. Einst brachten Handwerker aus Tirol, die als Steinmetze und Maurer in der Stadt tätig waren, ihre Sitte mit in die Vogelsberger Stadt. Da sie aus dem katholischen Alpenraum stammten, war es selbstverständlich in katholischen Orten zu arbeiten und zu wohnen. Im protestantischen Vogelsberg ist ihre Tätigkeit in Herbstein nachgewiesen. In Amtsrechnungen von 1659 bis 1694 ist belegt, dass diese Wandergesellen die historische Stadtmauer instandgesetzt haben.

Neben all der Arbeit wurde offensichtlich auch gefeiert, denn als Relikt der Wanderhandwerker ist die Herbsteiner Traditionsfastnacht anzusehen. Da die Tiroler sehr bodenständig und heimatverbunden waren, plagte sie zur Fastnachtszeit das Heimweh. Zu dieser fand wahrscheinlich der lange schon in Herbstein und anderen Vogelsberger Orten bestehende „Umzug des Erbsenstrohbäres“ mit seinem Gefolge statt, worauf sich die Tiroler mit ihrer Tradition anschlossen.

Der Bajazz und der Herbsteiner Springerzug

Ein Highlight der Fastnachtszeit ist jedes Jahr der große Rosenmontagsumzug durch die Straßen der Stadt Herbstein. Vor ausgewählten Häusern von Geschäftsleuten wird als Dank für eine Spende zur Fastnacht „aufgespielt“. Ausschließlich Männer, gekleidet in Tiroler Trachten, laufen und tanzen im sogenannten „Springerzug“ als Pärchen aus Mann und Frau in einem speziellen Sprungtanz miteinander. Das erste und wertvollste der sechs Paare des Springerzuges ist das „Tiroler Pärchen“, dessen Kostüme an eine Tiroler Bauerntracht erinnern. Die männlichen Figuren tragen hohe, Zuckerhut ähnliche Kopfbedeckungen – ein jeder eine andere Farbe. Ihnen voraus geht der „Bajazz“, die Leitfigur der Herbsteiner Fastnacht. Ganz bunt gekleidet, das Kostüm mit Schellen besetzt, auf dem Kopf eine goldene Krone und einen Schellenstab mit bunten Bommeln als Zepter in der Hand, führt er den Springerzug an.

Traditionsfiugen der Herbsteiner Fastnacht

Alle Traditionsfiguren der „Herbsteiner Foaselt“ sind maskiert. Es ist nicht zu erkennen, welcher Mensch – egal ob Männlein oder Weiblein, sich hinter der Maskerade versteckt. „Der Erbsenstrohbär“ steht als Sinnbild des Winters und muss dem Frühling weichen. Daher wird er an einer Kette durch den Ort abgeführt. Ein junger Bursche wird dazu ganz und gar mit Stroh umwickelt und trägt eine Bärenmaske. „Das Siebpferdchen“ ist eine Scheinreiterfigur, am Körper befestigte Getreidesiebe werden mit Kartoffelsäcken ummantelt. „Der Storch“ zählt allgemein als Symbol der Fruchtbarkeit sowie als Bote des Frühlings. „Die Kehrer“ fegen vor dem Bajazz die Straße sauber. „Die Affen“ wedeln mit einem alten stinkenden Kuhschwanz den Zuschauern durchs Gesicht und genießen die Narrenfreiheit durch ihre Maskierung. Die jüngsten Aktiven des Umzugs tragen „die Schwellköpp“ – übergroße Pappmaschee-Köpfe. Damit beginnen sie traditionell die Karriereleiter innerhalb des Rosenmontagstreibens. Dem bunten Treiben des Festzuges voraus führen „die Vorreiter“ den gesamten Rosenmontagszug an. „Die Bajazz-Garde“ – ist für die Sicherheit des Springerzuges zuständig. Denn der Ursprung ihrer militärisch anmutenden, roten-weißen Kostüme mit Holzschwert wird in der Mainzer und Kölner Fastnacht vermutet, wo man sich auf diese Weise über die französische Besatzung lustig machte. 

Blick auf den nächtlichen Rummel mit Riesenrad und bunt beleuchteten Fahrgeschäften bei strahlend blauem Nachthimmel. Drumherum sind viele junge Menschen zu sehen.
Immer von Freitag vor bis Dienstag nach Pfingsten feiert ganz Alsfeld und Umgebung ausgelassen auf dem Pfingstmarkt. Als eines der größten Volksfeste der Vulkanregion Vogelsberg blickt der Markt auf über 525 Jahre Tradition zurück. 1499 urkundlich erwähnt, spricht schon Landgraf Ludwig VI. von einem Martkprivileg in Zusammenhang mit der Wollweberzunft und -Bruderschaft.

Seit eh und je beginnen die Feiertage mit einem Festumzug zum Festplatz, wo Schau- und Fahrgeschäfte, ein Festzelt und Live-Musik fünf Tage für Unterhaltung sorgen. Montagabend ist das Höhenfeuerwerk fester Bestandteil bevor Dienstag der Haupttag gefeiert wird. Bei einem traditionellen Krammarkt in der gesamten historischen Altstadt, Familientag auf dem Rummelplatz und seit Neuerem Businessday für Arbeitnehmer haben alle ihren Spaß.

Pfingstmark Alsfeld

Der Alsfelder Pfingstmarkt, unter den Einheimischen liebevoll „Jux-Markt“ oder „Vergnügungspark“ genannt, blickt auf eine beeindruckende und über 525 Jahre alte Tradition zurück. Seine Wurzeln reichen bis ins 15. Jahrhundert: Bereits um 1499 wurde der Alsfelder Pfingstmarkt begangen. 

In einer alten Urkunde aus dem Staatsarchiv Darmstadt, sind die Anfänge des Pfingstmarktes dokumentiert. Das auf Pergament geschriebene, inzwischen verblasste und löchrige Dokument bezeichnete den Markt schon damals als „freien Markt“.

Ein weiteres Dokument aus 1668 bestätigt das Marktrecht in Alsfeld. Unter Landgraf Ludwig VI. wurde aus dem ursprünglichen nur den Alsfeldern vorbehaltenen Markt, ein offener Handelsplatz für jedermann. Mit den Worten „Auf Wunsch meiner Alsfelder“ verlieh der Landgraf das Privileg, dass nun alle, die es wollten, dort handeln, verkaufen und einkaufen durften. Damit wandelte sich der Pfingstmarkt von einem lokalen zu einem überregionalen Treffpunkt für Händler und Käufer. 

Der Vergnügungspark kam erst zu einem späteren Zeitpunkt hinzu, vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts. Damals entwickelte sich der einstige Krammarkt nach und nach zu dem bunten Pfingstmarkt, wie wir ihn heute kennen. 

Jedes Jahr verwandelt sich die Alsfelder Innenstadt für einige Tage in eine lebendige Einkaufsmeile – fast wie ein großer „Tante-Emma-Laden“. Auf rund 500 Metern reihen sich bunte Marktstände aneinander. Händler bieten, damals wie heute, ihre Ware zum Verkauf an. Von Gürtel und Taschen, Gewürzen und Schmuck, bis hin zu Textilien und Klangschalen gibt es Einiges zu entdecken.

Prämienmark Lauterbach

Der Lauterbacher Prämienmarkt ist ein traditionelles Volksfest, das jährlich ab dem Samstag vor Fronleichnam bis zum darauffolgenden Samstag in Lauterbach gefeiert wird. Was heute ein buntes Fest mit Vergnügungspark, Krämermarkt und Feuerwerk ist, hat seinen Ursprung in einer ganz anderen Zeit – und in einer wirtschaftlichen Notwendigkeit.  

Ursprünglich wurde der Markt ins Leben gerufen um die Viehzucht in der Region nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) wieder anzukurbeln. Die Freiherren zu Riedesel genehmigten daher einen Markt, der Viehzüchter mit Prämien zu einer intensiveren Zucht und zu Investitionen anregen sollte. Dies gelang, und der Markt entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt. So ist heute am Mittwoch, dem Haupttag des Prämienmarktes, die Tierschau mit Prämierung immer noch fester Bestandteil. Und aus aus diesem Grund hat der Markt auch - bis Heute - seinen Namen erhalten: Prämienmarkt. Mit dem „neuen Viehmarkt“ wurden dörfliche Gegenden immer mehr an den Wirtschaftsstandort Lauterbach gebunden und hat so neue Märkte für ansässige Gewerbe gewonnen. 

Was einst ein reiner Viehmarkt war, hat sich über die Jahre hinweg zu einem großen Volksfest entwickelt. Mit dem Vergnügungspark auf der Bleiche, einem Krämermarkt durch die historische Altstadt Lauterbachs und verschiedenen Veranstaltungen wird ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten. Am Haupttag ist die ganze Altstadt ab dem Einbruch der Dunkelheit mit vielen stimmungvollen Lichtern bunt illuminiert. Highlight des Abends ist das große Höhenfeuerwerk über der Lauter. 

Heute ist der Prämienmarkt in der ganzen Region bekannt für seine ausgelassene Stimmung, die traditionelle Tierschau und die beliebte Wahl der Bierkönigin. Der Markt ist ein bedeutendes Ereignis für Lauterbach und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. 

Blick durch eine Fachwerkstraße mit vielen kleinen Bauten rechts und links. Es ist Nacht und der Platz in der Ferne ist mit bunten Lichtern auf dem Boden dekoriert und Straßenlampen hell ausgeleuchtet.
Immer in der Woche von Fronleichnam findet seit nunmehr über 250 Jahren der Lauterbacher Prämienmarkt statt. Gegen 1770 als Fest zur Viehprämierung in der Landwirtschaft gegründet, ist er längst eines der größten Volksfeste der Region geworden.

In der ganzen Zeit ist Kirmes- und Marktbetrieb auf dem Festplatz "An der Bleiche". Am Mittwoch vor Fronleichnam ist der Haupttag. An diesem findet ein Krämermarkt in der Innenstadt statt und auf mehreren Bühnen im Altstadtbereich entlang der Lauter wird am Abend Live-Musik gespielt. In den Straßen ist reger Festbetrieb mit Verköstigung. Live-Musik wird auch bereits am Dienstagabend entlang der Lauter gespielt und auch hier ist Festbetrieb in den Straßen.
Viele Menschen aller erwachsener Altersklassen stehen und sitzen auf einem Platz vor einer Fachwerkhäuserzeile beisammen, trinken etwas und reden miteinander. Im linken Bereich ist ein gemütlicher Freisitzbereich mit weißen Schirmen. Alles ist stimmungsvoll beleuchtet. Es ist eine laue Sommernacht mit bestem Wetter.
Immer in der Woche von Fronleichnam findet seit nunmehr über 250 Jahren der Lauterbacher Prämienmarkt statt. Gegen 1770 als Fest zur Viehprämierung in der Landwirtschaft gegründet, ist er längst eines der größten Volksfeste der Region geworden.

In der ganzen Zeit ist Kirmes- und Marktbetrieb auf dem Festplatz "An der Bleiche". Am Mittwoch vor Fronleichnam ist der Haupttag. An diesem findet ein Krämermarkt in der Innenstadt statt und auf mehreren Bühnen im Altstadtbereich entlang der Lauter wird am Abend Live-Musik gespielt. In den Straßen ist reger Festbetrieb mit Verköstigung. Live-Musik wird auch bereits am Dienstagabend entlang der Lauter gespielt und auch hier ist Festbetrieb in den Straßen.
Der obere Ausschnitt eines großen Riesenrades ist zu sehen. Der Blick des Betrachters geht an den strahlend blauen Himmel. Es ist ein wolkenloser Sommertag.
Immer in der Woche von Fronleichnam findet seit nunmehr über 250 Jahren der Lauterbacher Prämienmarkt statt. Gegen 1770 als Fest zur Viehprämierung in der Landwirtschaft gegründet, ist er längst eines der größten Volksfeste der Region geworden.

In der ganzen Zeit ist Kirmes- und Marktbetrieb auf dem Festplatz "An der Bleiche". Am Mittwoch vor Fronleichnam ist der Haupttag. An diesem findet ein Krämermarkt in der Innenstadt statt und auf mehreren Bühnen im Altstadtbereich entlang der Lauter wird am Abend Live-Musik gespielt. In den Straßen ist reger Festbetrieb mit Verköstigung. Live-Musik wird auch bereits am Dienstagabend entlang der Lauter gespielt und auch hier ist Festbetrieb in den Straßen.

Das Schlitzerländer Trachtenfest

Folklore trifft Party - und das schon seit über 100 Jahren

Das Schlitzerländer Trachtenfest ist auf ein Bauernfest vom 09. Juli 1922 des hessischen Bauernverbundes zurückzuführen. Es ist ein Fest, das die reiche Kultur und Geschichte des Schlitzerlandes feiert, denn ein Festzug zeigte das damalige bäuerliche Leben in der Region. Den Stein ins Rollen brachte erst das 5 Jahre spätere Jubiläumsfest zum 70. Geburtstag des Gesangvereins „Harmonisches Kränzchen“ 1927. In diesem Jahr schlängelte sich erneut ein bunter Trachtenumzug durch die Straßen – dieser lockte viele Besucher an. Daraufhin wurde beschlossen, den traditionellen Sommermarkt probeweise zu einem Trachtenfest zu umzuwidmen, was den Fremdenverkehr in Schlitz und Umgebung ankurbeln sollte.  Nach den Kriegswirren wurde 1951 wieder ein Trachtenfest veranstaltet – die Resonanz war groß und daraufhin wurde das „Heimat- und Trachtenfest“ alle zwei Jahre ausgerichtet. 1961 wurde erstmals ein Festzug zusammengestellt, der neben Trachten auch einen Einblick in die Schlitzerländer Geschichte und Sagenwelt bot. Im selben Jahr trat erstmals eine ausländische Trachtengruppe „Martlet Sword and Morris Men and their Ladies“ aus England auf. Daraus wurde aus dem „Schlitzer Heimat- und Trachtenfest“ das „Schlitzerländer Trachtenfest“. 

Tänzerinnen und Tänzer in  Trachten tanzen auf einer hell erleuchteten Bühne. Dahinter sind beleuchtete Fachwerkhäuser und davor ein menschengefüllter Platz. Es dämmert, die Nacht bricht an.
Die Welt zu Gast bei Freunden - so lautet das Credo des Schlitzerländer Trachtenfestes, das alle zwei Jahre volkloristische Tanz- und Musikgruppen aus aller Welt nach Schlitz und Umgebung einlädt. Im Rahmen der vom Fachwerk geprägten Burgenstadt Schlitz werden an verschiedenen Stellen bunte Trachten, traditionelle Tänze und facettenreiche Musik zur Sprache, die alle vereint.

Auch regionale Gerichte auf der Festmeile und traditionelles Handwerk sind über die Festwoche hinweg präsent. Höhepunkt ist der große Festumzug mit internationalen und deutschlandweiten und regionalen Gruppen am Sonntag.
Tänzerinnen und Tänzer in bunten Trachten tanzen im Kreis auf einer Bühne. Über Ihnen hängt mittig eine Erntekrone, daran sind bunte Bänder, die sie während des Tanzes verweben. Im Hintergrund sind Fachwerkhäuser zu sehen. Über der Bühnen sieht man Bühnentechnik.
Die Welt zu Gast bei Freunden - so lautet das Credo des Schlitzerländer Trachtenfestes, das alle zwei Jahre volkloristische Tanz- und Musikgruppen aus aller Welt nach Schlitz und Umgebung einlädt. Im Rahmen der vom Fachwerk geprägten Burgenstadt Schlitz werden an verschiedenen Stellen bunte Trachten, traditionelle Tänze und facettenreiche Musik zur Sprache, die alle vereint.

Auch regionale Gerichte auf der Festmeile und traditionelles Handwerk sind über die Festwoche hinweg präsent. Höhepunkt ist der große Festumzug mit internationalen und deutschlandweiten und regionalen Gruppen am Sonntag.
Tänzerinnen und Tänzer mit dunkler Hautfarbe in weiß-roten Trachten tanzen im Scheinwerferlicht auf einer Bühne. Dahinter sind beleuchtete Fachwerkhäuser zu sehen. Es ist Nacht.
Die Welt zu Gast bei Freunden - so lautet das Credo des Schlitzerländer Trachtenfestes, das alle zwei Jahre volkloristische Tanz- und Musikgruppen aus aller Welt nach Schlitz und Umgebung einlädt. Im Rahmen der vom Fachwerk geprägten Burgenstadt Schlitz werden an verschiedenen Stellen bunte Trachten, traditionelle Tänze und facettenreiche Musik zur Sprache, die alle vereint.

Auch regionale Gerichte auf der Festmeile und traditionelles Handwerk sind über die Festwoche hinweg präsent. Höhepunkt ist der große Festumzug mit internationalen und deutschlandweiten und regionalen Gruppen am Sonntag.
Tänzerinnen und Tänzer in  Trachten tanzen auf einer hell erleuchteten Bühne. Dahinter sind beleuchtete Fachwerkhäuser und davor ein menschengefüllter Platz. Es dämmert, die Nacht bricht an.
Die Welt zu Gast bei Freunden - so lautet das Credo des Schlitzerländer Trachtenfestes, das alle zwei Jahre volkloristische Tanz- und Musikgruppen aus aller Welt nach Schlitz und Umgebung einlädt. Im Rahmen der vom Fachwerk geprägten Burgenstadt Schlitz werden an verschiedenen Stellen bunte Trachten, traditionelle Tänze und facettenreiche Musik zur Sprache, die alle vereint.

Auch regionale Gerichte auf der Festmeile und traditionelles Handwerk sind über die Festwoche hinweg präsent. Höhepunkt ist der große Festumzug mit internationalen und deutschlandweiten und regionalen Gruppen am Sonntag.

Trachten und Jeans - Folklore und moderne Klänge

Inzwischen findet alle zwei Jahre, jeweils am zweiten Wochenende im Juli, das Schlitzerländer Trachtenfest statt. Schlitz wird für eine Woche zur Bühne einer bunten Vielfalt an internationalen Folklore-Traditionen und zahlreichen Gastgruppen aus aller Welt. Trachten und Jeans sowie Folklore und moderne Klänge treffen in Schlitz mit internationalem Flair zusammen. Unter dem Credo „Die Welt zu Gast bei Freunden“ logieren Tanz-, Musik- und Traditions-Gruppen der Region, aus ganz Deutschland und aller Welt in privaten Quartieren in und um Schlitz. Ganz Schlitz steht eine ganze Woche unter dem Einfluss des Trachtenfestes, vieler Tanz- und Musikveranstaltungen aller Couleur und der bunten Gästeschar. Heimische und fremde Rhythmen und Klänge ertönen zwischen mittelalterlichen Fachwerkbauten – Musik und Tanz ist die Sprache, die alle vereint.

Durch die CIOFF® (Conseil international des Organisations de Festivals de Folklore et d’Arts Traditionnels) ist es möglich auf die besten Flokloregruppen der Welt zurückgreifen zu können. „Die CIOFF ist eine Nichtregierungsorganisation in offizieller Partnerschaft mit der UNESCO – mit assoziiertem Satus und umfasst alle Folklorefestivalveranstalter weltweit.“ Der Verein „Heimat- und Trachtenfestverein Schlitzerland e.V.“ arbeitet eng mit der Stadt Schlitz, dessen Magistrat und Verwaltung und mit dem Schlitzerländer Trachten- und Volkstanzkreis e.V. zusammen, um dieses große Fest auf die Beine stellen zu können. 

Das diesjährige Trachtenfest findet vom 11. bis 14. Juli 2025 statt. „Von Hawaii bis Uruguay – mittendrin: Good old Europe“ ist das diesjährige Motto indem traditionelle Rhythmen, lebendige Bräuche und eindrucksvolle Bühnenauftritte aus aller Welt präsentiert werden. Es wird Besuch unter anderem aus den USA, Kolumbien, Uruguay und Serbien erwartet. Das Facettenreiche Festprogramm des Schlitzerländer Trachtenfestes unterstreicht den Leitsatz „Folklore trifft Party“ ein Fest für alle! 

Neben all den Bühnen mit Tänzen und unterschiedlichster Live-Musik von Folklore über Schlager bis Rock und Pop, die in der ganzen Burgenstadt Schlitzt verteilt sind, ist der große Festumzug am Sonntag der Höhepunkt des Trachtenfestes. Alle Gastgruppen, aber auch viele Gruppen aus der Region und ganz Deutschland, die eigens für diesen Umzug anreisen, präsentieren sich in einem langen Tross, der sich durch die Gassen der Burgen- und Fachwerkstadt schlängeln. Begleitet von Moderatoren an verschiedenen Knotenpunkten, die die Gruppen vorstellen, bewegen sich ausschließlich von Tieren gezogene Gespanne und Fußtruppen voran.

Spektakulärer Abschluss des einwöchigen Festmarathons ist das große Höhenfeuerwerk Sonntagabend, bevor am Montag auf dem Marktplatz „zur 25. Stunde“, also um 1:00 Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag, die Festwoche dann für alle zu Ende ist.

Ein bunt geschmückter Festwagen mit einem Bogenaufsatz, der eine Krone symbolisieren soll. Darunter sitzt die Symbolsfigur der "Slitisia", eingerahmt von Kindern in Trachten. Der Wagen wird flankiert von einem Paar in Tracht.
Höhepunkt des Schlitzerländer Trachtenfestes ist der große regionale bis internationale Trachten- und Brauchtumsumzug am Sonntag. Vielen Fußtruppen, Musikgruppen aus Nah und ganz Fern, aber auch festlich geschmückten Wagen, alle ausschließlich gezogen von Tieren, zeigen die Facetten der Folklore.
Glücklich tanzende Frauen und Männer in Trachten und mit bunten, wehenden Tüchern sind auf einer hell erleuchteten Bühne. Dahinter Fachwerkhäuser mit Lichterketten am Giebel. Es ist Nacht.
Die Welt zu Gast bei Freunden - so lautet das Credo des Schlitzerländer Trachtenfestes, das alle zwei Jahre volkloristische Tanz- und Musikgruppen aus aller Welt nach Schlitz und Umgebung einlädt. Im Rahmen der vom Fachwerk geprägten Burgenstadt Schlitz werden an verschiedenen Stellen bunte Trachten, traditionelle Tänze und facettenreiche Musik zur Sprache, die alle vereint.
Ein Kunsthandwerker mit schmutziger Schürze sitzt vor zwergähnlichen Figuren aus Ton, deren spitze Mütze er modelliert. In der linken Hand hält er ein Modellierwerkzeug sowie einen Schwamm. Hinter ihm ist ein verschindeltes Haus zu sehen.
Beim jährlichen Feldataler Mühlenfest ist der ganze Ort eine Festmeile. Im Ambiente des ursprünglichen Fachwerkdorfes Stumpertenrod werden seit nun mehr als 25 Jahren an einer Vielzahl von Ständen Kunsthandwerk und regionale Produkte angeboten. Künstler stellen Ihre Werke aus, Kunsthandwerke begeistern mit ihrer Fingerfertigkeit und kulinarische Spezialitäten aus der Region verwöhnen die Gaumen. Für Kinder wird ein Unterhaltungsprogramm mit Theater geboten und in zahlreichen Höfen laden gemütliche Sitzgelegenheiten sowie Live-Musik zum Verweilen ein.

Mühlenfest Stumpertenrod - Feldatal

Das Mühlenfest verdankt seinen Namen der Bezeichnung „Tal der Mühlen“ für die Region Feldatal, die sich durch eine Historie von Wassermühlen auszeichnet. Ursprünglich war beabsichtigt, das Fest als Wanderausstellung zu konzipieren und es jedes Jahr in einem anderen Ort des Tals zu veranstalten. Diese Rotationsidee ließ sich jedoch nicht umsetzen, weshalb das Mühlenfest dauerhaft in Stumpertenrod etabliert wurde. 

In Stumpertenrod selbst befand sich im 17. Jahrhundert eine aktive Wassermühle. Von dieser Mühlenanlage sind heute keine baulichen Überreste mehr vorhanden. Das ursprüngliche Mühlengebäude existiert zwar noch, wurde jedoch im Laufe der Zeit mehrfach strukturell verändert, sodass weder die ursprüngliche Mühlenfunktion noch der ehemals dazugehörige Bachlauf erkennbar sind

In diesem Jahr feiert Stumpertenrod das 25-jährige Jubiläum, und neben stimmungsvoller irischer Musik kann man einem Holzschnitzer bei seiner Arbeit zuschauen. Auch ein Handwerkermarkt darf nicht fehlen. Für die jüngsten Besucher warten ein Karussell und eine Märchenerzählerin, die mit spannenden Geschichten unterhält. Auf Veldes Hof errichten die Sperrmüllpiloten ein großes Röhrenradio, gebaut aus mehreren Röhrenradios. Um das Klangbild beeinflussen zu können, dürfen Besucher an den großen Knöpfen des Radios drehen. 

Das Mühlenfest bietet eine tolle Gelegenheit, sich der Vergangenheit zu erinnern, die Gegenwart zu genießen und sich auf die Zukunft zu freuen.

Ein Blick von oben über die Stände entlang der Straße. Neben den Häusern stehen große Laubbäume und zwischen den Ständen laufen viele Menschen. Es ist ein schöner, sommerlicher Tag.
Beim jährlichen Feldataler Mühlenfest ist der ganze Ort eine Festmeile. Im Ambiente des ursprünglichen Fachwerkdorfes Stumpertenrod werden seit nun mehr als 25 Jahren an einer Vielzahl von Ständen Kunsthandwerk und regionale Produkte angeboten. Künstler stellen Ihre Werke aus, Kunsthandwerke begeistern mit ihrer Fingerfertigkeit und kulinarische Spezialitäten aus der Region verwöhnen die Gaumen. Für Kinder wird ein Unterhaltungsprogramm mit Theater geboten und in zahlreichen Höfen laden gemütliche Sitzgelegenheiten sowie Live-Musik zum Verweilen ein.
Auf einer Basaltsteinmauer ist ein hölzerner Zaun. Auf dem Mauervorsprung vor dem Zaun liegen rote Dachziegeln. Auf den vorderen sind bunte Blumenkränze ausgestellt.
Beim jährlichen Feldataler Mühlenfest ist der ganze Ort eine Festmeile. Im Ambiente des ursprünglichen Fachwerkdorfes Stumpertenrod werden seit nun mehr als 25 Jahren an einer Vielzahl von Ständen Kunsthandwerk und regionale Produkte angeboten. Künstler stellen Ihre Werke aus, Kunsthandwerke begeistern mit ihrer Fingerfertigkeit und kulinarische Spezialitäten aus der Region verwöhnen die Gaumen. Für Kinder wird ein Unterhaltungsprogramm mit Theater geboten und in zahlreichen Höfen laden gemütliche Sitzgelegenheiten sowie Live-Musik zum Verweilen ein.

Jakobimarkt Ulrichstein

Das älteste Volksfest im Vogelsberg

Der Jakobimarkt in Ulrichstein blickt auf eine lange Tradition zurück. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1347, als Kaiser Ludwig aus Bayern Ulrichstein die Stadtrechte und das Marktrecht verlieh. Damals wurde Ulrichstein gestattet, wöchentlich einen Markt abzuhalten und jährlich zwei große Hauptmärkte innerhalb der Stadtmauern zu veranstalten. Nur wenige Jahre später, 1350, wurde der „Jakobimarkt“ erstmals feierlich begangen – und entwickelte sich schon bald zu einem der bedeutendsten Feste im Vogelsberg. 

Seine größte Blütezeit hatte der Markt Mitte des 19. Jahrhunderts. 1852 zählten die Aufzeichnungen 38 Wirte, 184 große und 243 kleine Krämer. Aufgetrieben wurden 854 Großvieh und 637 Schweine und Ferkel. Für Unterhaltung sorgten Karussells, ganze sieben Zirkusunternehmen mit „Mohren, chinesischen Gauklern und englischen Reitern“, sowie ein Wachsfigurenkabinett, ein Panorama und drei Kegelbahnen. Zu dieser Zeit hatte sich das Fest zu einem der größten Volksfeste im Vogelsberg entwickelt. 

Einige Zeit später wurde eine Marktordnung für Ulrichstein eingeführt, um den Verkehr und die Organisation des Jahrmarktes zu regeln. Jedes Jahr am Mittwoch um 9 Uhr wurden die Marktstände verlost - auch Standgelder sowie Viehgebühren wurden darin festgelegt – ein Beleg dafür, wie wichtig der Jakobimarkt schon damals für Ulrichstein war.  

Heute findet der Jakobimarkt an jedem 3. Wochenende im Juli, meist rund um den Jakobustag (25. Juli), statt. Besonders die traditionellen Haupttage am Dienstag und Mittwoch sind bis heute ein wichtiger Bestandteil des Jakobimarktes. Mit dem traditionellen Fassbieranstich, dem großen Krämermarkt und dem geselligen Frühschoppen im Festzelt bleibt das Fest seinen historischen Wurzeln treu.

Schmiedefest Feldatal

Eine Hommage an die Schmiedekunst im Feldatal

Das Schmiedefest in Groß-Felda ist eine lebendige Erinnerung an die jahrhundertalte Schmiedetradition der Region. Besonders die Nagelschmiedekunst, die bis ins 20. Jahrhundert verbreitet war, steht dabei im Vordergrund. 

Das Fest wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um an die historische Bedeutung der Schmiedekunst im Feldatal zu erinnern und diese erlebbar zu machen. Zwischen 1745 bis 1890 gab es im Feldatal 81 Nagelschmiede. Noch bis kurz vor dem Ersten Weltkrieg gab es in Groß-Felda etwa 30 Nagelschmiede. Die Schmiedekunst war einst ein bedeutender Handwerkszweig in der Region und das Fest soll dieses alte Handwerk sowie andere traditionelle Handwerkskünste präsentieren und erlebbar machen.

Das Schmiedefest ist eine Hommage an das alte Handwerk und bringt die Vergangenheit für ein Wochenende zurück ins Hier und Jetzt. Besucher können vor Ort die Kunst des Nagelschmiedens bestaunen und werden in eine Zeit versetzt, in der das Schmiedehandwerk das Leben und den Alltag im Feldatal prägte. Die besonderen Highlights sind die Schmiede, die vor Ort hautnah Nägel schmieden und die Verwendung eines alten Waffeleisens, das – wie früher – direkt über offenem Feuer gedreht wird. Auch andere traditionelle Handwerkskünste werden präsentiert und lassen erahnen, wie mühsam und zugleich faszinierend diese Arbeit einst war. 

Rund um die Vorführungen lädt ein kleiner Krammarkt mit Handwerksprodukten zum Stöbern ein. Musikgruppen sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre und machen das Schmiedefest zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Besucher. 

Das Schmiedefest in Groß-Felda ist nicht nur ein unterhaltsames Fest, sondern vor allem eine Erinnerung an das alte Handwerk, das die Region über Jahrhunderte geprägt hat. 

Ein Mann mit Schmiedeschürtze arbeitet mit einem Hammer an einem glühenden Metallstück auf einem Amboss. Ein zweiter Mann schaut im gespannt dabei zu. Vor ihm ist ein metallerner Tisch mit glühenden und brennenden Kohlen sowie Schmiedeeisen zu sehen.
Das Feldataler Schmiedefest ist ein Stelldichein des Schmiedehandwerks und der Handwerkskunst in den historischen Fachwerkstraßen Groß-Feldas. Der Klang des Hammers auf dem Amboss gehörte viele Jahrhunderte zum Alltag des kleinen Marktfleckens. Neben der Landwirtschaft war mancher Bauer als Schmied aktiv um die Familie durchzubringen. Noch heute zeigt das Wappen der Gemeinde Feldatal die Schmiede-Tradition.

Das Schmiedefest will die Wertschätzung dieses Handwerks aufrechterhalten. Neben vielen Schmieden stellen auch Kunsthandwerker Ihre Arbeiten feil, regionale Köstlichkeiten werden angeboten und Live-Musik sorgt für Unterhaltung.
Zwei Männer stehen auf einer Straße mit Fachwerkhäusern vor einem Mann mit Hut, der ein Hufeisen in Händen hält. Auf einer Brauereigarnitur ringsum liegen verschiedene Felle.
Das Feldataler Schmiedefest ist ein Stelldichein des Schmiedehandwerks und der Handwerkskunst in den historischen Fachwerkstraßen Groß-Feldas. Der Klang des Hammers auf dem Amboss gehörte viele Jahrhunderte zum Alltag des kleinen Marktfleckens. Neben der Landwirtschaft war mancher Bauer als Schmied aktiv um die Familie durchzubringen. Noch heute zeigt das Wappen der Gemeinde Feldatal die Schmiede-Tradition.

Das Schmiedefest will die Wertschätzung dieses Handwerks aufrechterhalten. Neben vielen Schmieden stellen auch Kunsthandwerker Ihre Arbeiten feil, regionale Köstlichkeiten werden angeboten und Live-Musik sorgt für Unterhaltung.
Ein älterer Mann mit Filzhut, Rauschebart, Karohemd, Arbeitshose und cremefarbener Fellweste geht im Festgetümmel mit einem Ziegengespann die Straße entlang. Ihm folgt eine Frau in bäuerlicher Alltagskleidung. Ringsum stehen Menschen an Ständen unter Sonnenschirmen und schauen dem Zug zu.
Das Feldataler Schmiedefest ist ein Stelldichein des Schmiedehandwerks und der Handwerkskunst in den historischen Fachwerkstraßen Groß-Feldas. Der Klang des Hammers auf dem Amboss gehörte viele Jahrhunderte zum Alltag des kleinen Marktfleckens. Neben der Landwirtschaft war mancher Bauer als Schmied aktiv um die Familie durchzubringen. Noch heute zeigt das Wappen der Gemeinde Feldatal die Schmiede-Tradition.

Das Schmiedefest will die Wertschätzung dieses Handwerks aufrechterhalten. Neben vielen Schmieden stellen auch Kunsthandwerker Ihre Arbeiten feil, regionale Köstlichkeiten werden angeboten und Live-Musik sorgt für Unterhaltung.

Gederner Gassemäärt

Ein Markt in den Gassen Gederns

Rund um die evangelische Kirche und in der Innenstadt findet traditionell Sonntags am 2. Wochenende im August der Gederner Gassemäärt (Gasse = Straßen, Määrt = Markt) statt. Auf den Straßen Gederns finden sich zahlreiche Stände mit Speisen und Getränken, Krammarktstände und Flohmarktstände mit Produkten aus der Region. Parallel dazu haben die ortsansässigen Geschäfte einen verkaufsoffenen Sonntag. Von einer Gebraucht- und Neuwagenausstellung bis hin zu Küchengeräten gibt es eine Gewerbeschau mit vielen interessanten Angeboten.

Eröffnung mit Marktbieranstich ist auf der Bühne an der evangelischen Kirche, dort finden im Laufe des Tages verschiedene Tanzaufführungen statt. Für Unterhaltung ist mit drei Live-Bühnen gesorgt. 

2025 findet der Gederner Gassemäärt zum 46. Mal statt. 

Vor der Kirche ist ein Festplatz mit Zelt, Getränkestand und Brauereigarnituren. Viele Menschen sind hier gesellig beisammen. Es ist ein schöner, sommerlicher Tag.
Ein Fest bei dem nicht nur Leute aus dem Ort, sondern auch aus dem Umland zusammenkommen, ist der Gederner Gassemäärt. In Hochdeutsch übersetzt, wird schnell klar, dass auf dem "Gassenmarkt" allerlei Waren, Kunsthandwerkliches, regionale Spezialitäten kulinarischer Natur und Unterhaltung angeboten werden. Seit über 45 Jahren wird die Gederner Innenstadt auf diese Weise für zwei Tage zur Festmeile. Verschiedene Gruppen bieten ihr Können dar und am Sonntag haben die Geschäfte geöffnet.
Über der Straße hängt ein rotes Banner mit der Aufschrift Gederner Gassemäärt und Terminhinweisen. Auf der Straße sind viele Menschen unterwegs. Rechts und links sind verschieden Stände zu sehen. Das Wetter is sommerlich schön.
Ein Fest bei dem nicht nur Leute aus dem Ort, sondern auch aus dem Umland zusammenkommen, ist der Gederner Gassemäärt. In Hochdeutsch übersetzt, wird schnell klar, dass auf dem "Gassenmarkt" allerlei Waren, Kunsthandwerkliches, regionale Spezialitäten kulinarischer Natur und Unterhaltung angeboten werden. Seit über 45 Jahren wird die Gederner Innenstadt auf diese Weise für zwei Tage zur Festmeile. Verschiedene Gruppen bieten ihr Können dar und am Sonntag haben die Geschäfte geöffnet.
Auf einer Straße herrscht Festbetrieb und viele Menschen sind unterwegs. Ein junger Mann zieht einen kleinen Holzwagen mit einem Schild auf dem Liederkranz Gedern, Beulches-Express geschrieben steht. Ein zweiter Mann läuft diesem Wagen schiebend hinterher.
Ein Fest bei dem nicht nur Leute aus dem Ort, sondern auch aus dem Umland zusammenkommen, ist der Gederner Gassemäärt. In Hochdeutsch übersetzt, wird schnell klar, dass auf dem "Gassenmarkt" allerlei Waren, Kunsthandwerkliches, regionale Spezialitäten kulinarischer Natur und Unterhaltung angeboten werden. Seit über 45 Jahren wird die Gederner Innenstadt auf diese Weise für zwei Tage zur Festmeile. Verschiedene Gruppen bieten ihr Können dar und am Sonntag haben die Geschäfte geöffnet.
Auf einer Wiese sind Zelte aufgebaut, die an kleine Zirkuszelte erinnern. Es gibt viele Spielstationen für Kinder und einige Kinder turnen und spielen mit Reifen sowie anderem Spielgerät. Viele Menschen sind auf der Wiese und zwischen den beleuchteten Zelten unterwegs.
Bereits seit 1993 wird im Laubacher Schlosspark das Festival "Blues, Schmus und Apfelmus" gefeiert. Rund 30 lokale und internationale Bluesband spielen auf mehreren Bühnen an mehreren Tagen. In einem Zelt wird sogar nur in Mundart musiziert. Das Festival, das immer an einem Wochenende im August stattfindet, wird ergänzt von einer Reihe von Aktionen und Ausstellungen zum Thema Apfel und Apfelwein sowie einem regionaler Bauernmarkt.

Blues, Schmus & Apfelmus

Seit 1993 verwandelt sich der idyllische Schlosspark in Laubach einmal im Jahr für das Blues-Festival in eine lebendige Freilichtbühne. Am vierten Wochenende im August lockt das Festival Musikfans aus Nah und Fern an und sorgt drei Tage lang für eine einzigartige Stimmung. Rund 30 lokale und internationale Bluesbands auf mehreren Bühnen sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Ergänzt wird das Festival durch Aktionen und Ausstellungen rund um das Thema Apfel und Apfelwein sowie einen Bauernmarkt. 

Das Festival entstand aus der Idee, für junge Leute in Laubach ein besonderes Event zu bieten. Seitdem hat es sich zu einem überregionalen bekannten Event entwickelt. Der Name „Blues, Schmus & Apfelmus“ ist dabei Programm: Blues steht für die Musik, Schmus (aus dem jüdischen) für Geschwätz oder Unterhaltung und Apfelmus für die regionale Verbindung zum Apfelanbau. 

Ein besonderes Merkmal des Festivals sind die Mundart-Bluesbands, die in einem extra dafür eingerichteten Zelt auftreten und für einen ganz besonderen, regionalen Charme sorgen. Neben der Musik gibt es auch viele andere Aktionen, wie z.B. einen Chor, der extra für das Festival ein Bühnenprogramm erarbeitet hat.  

Zwei Musiker stehen in der Dunkelheit auf einer Bühne. Er, links, spielt Piano, sie, rechts in einem gelben Jakett und Barfuß, singt hingebungsvoll.
Bereits seit 1993 wird im Laubacher Schlosspark das Festival "Blues, Schmus und Apfelmus" gefeiert. Rund 30 lokale und internationale Bluesband spielen auf mehreren Bühnen an mehreren Tagen. In einem Zelt wird sogar nur in Mundart musiziert. Das Festival, das immer an einem Wochenende im August stattfindet, wird ergänzt von einer Reihe von Aktionen und Ausstellungen zum Thema Apfel und Apfelwein sowie einem regionaler Bauernmarkt.
Eine Bühne unter einem Sternenzeltdach wie bei einem Zirkuszelt und einer Band mit Sänger am Mikrofon ist links zu sehen. Mittig stehen Scheinwerfer, die die Bühne ausleuchten. Im rechten Bereich tanzen viele Menschen oder sie lauschen der Musik.
Bereits seit 1993 wird im Laubacher Schlosspark das Festival "Blues, Schmus und Apfelmus" gefeiert. Rund 30 lokale und internationale Bluesband spielen auf mehreren Bühnen an mehreren Tagen. In einem Zelt wird sogar nur in Mundart musiziert. Das Festival, das immer an einem Wochenende im August stattfindet, wird ergänzt von einer Reihe von Aktionen und Ausstellungen zum Thema Apfel und Apfelwein sowie einem regionaler Bauernmarkt.

Grünberger Gallusmarkt

Der Grünberger Gallusmarkt ist einer der ältesten Jahrmärkte in Hessen und findet jährlich zu Ehren des Heiligen Gallus statt, dessen Namenstag am 16. Oktober gefeiert wird. Der Markt ist nach diesem Schutzpatron benannt und hat eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Im Jahr 1480 wurde dem damaligen Kaiser Friedrich III. durch Landgraf Heinrich von Hessen der Vorschlag unterbreitet, der Stadt Grünberg das Recht zu erteilen, einen Markt am Gallustag abzuhalten. Der römisch-deutsche Kaiser Friedrich III. erteilte daraufhin im Jahr 1481 der Stadt das Recht, am jeweiligen Tag des heiligen Papstes Kallistus I. einen Markt abzuhalten. Die kaiserliche Urkunde befindet sich heute im Spital der Stadt Grünberg.

Seit 1869 ist das Areal die Käswiese, bis sie im Laufe der Jahre aufgrund von Platzmangel mehrfach verlegt wurde. Noch heute trägt ein Teil des Flurstücks an der Londorfer Straße die Bezeichnung „Auf dem Gallusmarkt“. Seit 1948 ist dem Gallusmarkt eine moderne Viehauktion angeschlossen. Im 19. Jahrhundert wurden hingegen nur landwirtschaftliche Maschinen und Gerätschaften gezeigt. Heute hat sich der Markt zu einer Gewerbeschau entwickelt.

Der Gallusmarkt ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Grünberg und zieht Besucher aus der ganzen Region an. Er ist bekannt als „Oberhessisches Oktoberfest“ und bietet neben den Krämermärkten auch viele weitere Attraktionen wie Fahrgeschäfte und Verkaufsstände. Die Gallusmarktkommission ist gemeinsam mit der Stadt Grünberg für die Organisation und Durchführung des Marktes verantwortlich – einschließlich Programmgestaltung und Rummelplatz.

Alljährlicher Höhepunkt ist die 1951 eingeführte Original Grünberger Wurzelbürger-Bürsterei während des traditionellen Frühschoppens. Hierbei werden Zugezogene, die sich ehrenamtlich um ihre Wahlheimat verdient gemacht haben, nach Absolvieren einer Mundartprobe in den Kreis der Grünberger aufgenommen.

Die „Grimmicher Märtfraa“ (Grünberger Marktfrau) ist ein weiteres wichtiges Symbol des Marktes – eine Repräsentantin, die von einem Gremium ausgewählt wird. Seit 1974 übernimmt diese Aufgabe ein Gremium, das sich aus dem Frühschoppen-Ausschuss der Gallusmarktkommission bildet. Im Wechsel wird eine Geschäftsfrau oder eine private Marktfrau berufen, die – neben der Repräsentation des Marktes – mit Sitz und Stimme in der Kommission mitarbeitet.

Eine Luftaufnahme des Grünberger Marktplatzes bei Nacht. Viele Menschen stehen auf dem Platz. Im Vordergrund ist die Jugendfeuerwehr mit Fackeln in der Hand zu sehen. Im Hintergrund sieht man Fachwerkhäuser.
Immer im Oktober, parallel zur Oberhessischen Kunstausstellung, findet bereits seit ca 1480 der Grünberger Gallusmarkt statt. Mit Markttreiben, kulinarischen und musikalischen Highlights in der historischen Fachwerkaltstadt, ist er jedes Jahr ein Publikumsmagnet.

Runkel-Rüben-Fest in Schlitz

Alle zwei Jahre findet im Wechsel mit dem Schlitzerländer Trachtenfest das Runkelrüben-Fest in Schlitzt statt. Immer am Samstag vor Halloween wird der Schlitzer Marktplatz zu einem schaurigen Schauplatz für Rübenfreunde. Das Fest wird liebevoll „Schlitzer Antwort auf Halloween“ bezeichnet. Statt Kürbisse werden die angebauten „Runkeln“ (Futterrüben) ausgehöhlt und beleuchtet. Tradition, Gemütlichkeit und Geselligkeit werden vereint und macht daraus ein Fest, bei dem der Herbst auf eine besondere Art gefeiert wird.

Bei der offenen Kinder-Stadtwächtertour laufen diese mit ihren selbstgebastelten Laternen durch die malerischen Gassen der Stadt. An den historischen Fachwerkhäusern stehen beleuchtete, schaurig schön geschnitzte Runkelrüben. Der Schlitzer Stadtwächter Hagen führt den Umzug in den Burgenring an. Danach wird das Fest offiziell mit dem traditionellen Anzünden der „Runkelkuhdze“ feierlich eröffnet. 

Das Highlight des Tages ist die Prämierung des Runkel-Schnitzwettbewerbs bei dem das „Goldene Runkelstilzchen“ verliehen wird. Hierfür können Besucher bereits einen Tag vorher am öffentlichen Rübenschnitzen im Kulturladen teilnehmen und sich für den Wettbewerb vorbereiten. 

Umrahmt wird das Fest mit einem vielfältigen Programm mit Musik, Unterhaltung und kulinarischen Angeboten vor einer historischen Kulisse. 

Unter vielen Laubbäumen ist ein Festplatz mit bunten Lichterketten zu sehen. Ein kleines Fachwerkhaus steht rechts hinten, eine Bühne links hinten im Bild. Der Platz rund um einen zentralen Baum ist gefüllt von Menschen an Brauereigarnituren und Stehtischen..
Im Vogelsberg haben Backhausfeste Tradition. Zu Zeiten, in denen das Brot noch einmal pro Woche gemeinschaftlich im örtlichen Backhaus gebacken wurde, kam man an diesem Tag nach getaner Arbeit gerne zusammen. Mit der Resthitze des holzbefeuerten Ofens wurden noch Kuchen und traditionelle Speisen wie der Bloaz oder auch Zwiebel- und Salzekuchen gebacken. Gesellig ging ein arbeitsreicher Tag zu Ende. Die regionalen Backhausfeste erinnern an diese Zeiten und sind an den meist zentralen Plätzen im Ort ein beliebter Treffpunkt.

Vogelsberger Backhausfeste

Im Vogelsberg gibt es mehrere Backhausfeste, bei denen traditionell gebackenes Brot und Kuchen sowie Haxen und Hähnchen aus dem Steinofen angeboten werden. 

In den vielen kleinen Ortschaften, werden jeweils die eigenen Traditionen gepflegt, und so finden Backhausfeste in den verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten statt. 

An den Backhausfesten wird unteranderem die Pizza meist mit Brotteig hergestellt und im Holzofen im Backhaus gebacken. Neben Brot und Pizza werden auch verschiedene “Backkuchen” mit Zwiebeln oder auch Petersilie gebacken. Diese Feste werden oft von Vereinen, wie der Feuerwehr, Landfrauen aber auch von eigenen „Backvereinen“ organisiert und finden rund um das historische Backhaus statt. In anderen Orten werden nicht direkt Backhausfeste gefeiert, sondern, verschiedene Vereine laden zu einem gemütlichen Abend bei traditionellen und regionalen Gerichten ein. Die Feste bieten eine gute Gelegenheit, die regionale und traditionelle Gerichte zu genießen und das dörfliche Leben im Vogelsberg kennenzulernen. Meist wird an den Backhausfesten noch Tanz und Musik geboten für ein gemütliches feierliches beisammen sein. 

Ein großer, weißer, rechteckiger Trog mit rohem Sauerteig ist zu sehen. Vier Hände von zwei Personen vermengen Mehl mit dem Teig im Trog. Die Hände sind voller Teig und am Rand liegt eine Metallschippe mit Mehl.
Im Vogelsberg haben Backhausfeste Tradition. Zu Zeiten, in denen das Brot noch einmal pro Woche gemeinschaftlich im örtlichen Backhaus gebacken wurde, kam man an diesem Tag nach getaner Arbeit gerne zusammen. Mit der Resthitze des holzbefeuerten Ofens wurden noch Kuchen und traditionelle Speisen wie der Bloaz oder auch Zwiebel- und Salzekuchen gebacken. Gesellig ging ein arbeitsreicher Tag zu Ende. Die regionalen Backhausfeste erinnern an diese Zeiten und sind an den meist zentralen Plätzen im Ort ein beliebter Treffpunkt.
Auf einem hohen Regal sind viele Bachhausbrote nebeneinander auf Holzregalbödern übereinander gelagert.
Im Vogelsberg haben Backhausfeste Tradition. Zu Zeiten, in denen das Brot noch einmal pro Woche gemeinschaftlich im örtlichen Backhaus gebacken wurde, kam man an diesem Tag nach getaner Arbeit gerne zusammen. Mit der Resthitze des holzbefeuerten Ofens wurden noch Kuchen und traditionelle Speisen wie der Bloaz oder auch Zwiebel- und Salzekuchen gebacken. Gesellig ging ein arbeitsreicher Tag zu Ende. Die regionalen Backhausfeste erinnern an diese Zeiten und sind an den meist zentralen Plätzen im Ort ein beliebter Treffpunkt.