Naturerlebnis auch im Winter

Die Natur im Gebiet des Vogelsberges hat zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Sonnige Wintertage und die Schneesicherheit in den Hochlagen machen einen Spaziergang im Winter zu einem wunderbaren Erlebnis.

Frost hüllt die Zweige wie Zuckerguss ein, wenn ein wärmerer Tag vorausging - ein Schauspiel, wenn die Sonnenstrahlen sich glitzernd darin brechen. Hell ist die Nacht, wenn der volle Mond am Himmel die weiße Landschaft verzaubert und es herrscht eine wundervolle Stille.

Der Winter birgt ganz neue Eindrücke. Wer hat im Sommer schon die ungewöhnlichen Baumgestalten wahrgenommen, die mächtigen Hutebuchen und die knorrigen Karpatenbirken?

Bäche und Quellen frieren im Winter nicht vollständig zu. Immer wieder bricht das sprudelnde Wasser der Gebirgsbäche glitzernd durch Schnee und Eis - bizarre Formen entstehen.

Traumhaft ist der Blick auf die weite weiße Landschaft, auf die zugefrorenen Teiche und Seen im "Blauen Eck" zwischen Grebenhain und Freiensteinau.

Viele Tiere hinterlassen Spuren im Schnee: das Eichhörnchen, das den Winterschlaf unterbricht, um Nüsse zu sammeln oder der Raubvogel, der ein Beutetier erlegt. Wiesel, Hasen, Wildschweine und Hirsche werden plötzlich gegenwärtig.

Spuren sind auf der unberührten Schneedecke leicht zu entdecken, geben Rätsel auf und verraten Präsenz. 

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