Ortsteile von Schlitz

Bernshausen - Einwohner: 456
Bernshausen wurde erstmals 852 in einer Urkunde des Fuldaer Abts Hatto erwähnt, in der eine Zinsverpflichtung der Klosterpforte genannt wird. Hausberg des Ortes ist der Sängersberg, die höchste Erhebung des Schlitzerlandes, auf dessen Spitze die Reste einer alten Fliehburg zu finden sind.

Fraurombach - Einwohner: 250
Fraurombach wurde erstmals 742 in der Vita Sturmius erwähnt. Besonders sehenswert ist die Kirche mit ihren Malereien aus dem 14. Jahrhundert und das Dorfmuseum. Auch der historische Brunnen in der Dorfmitte und der Lindenplatz mit Linde lohnen einen Besuch.

Hartershausen - Einwohner: 275
Eine Urkundenüberlieferung aus dem Jahr 871 belegt, das König Ludwig der Deutsche dem Abt Siegehard von Fulda seinen Besitz 'in loco qui dicitur Hartrateshus' in Buchonien schenkte. Sehenswert ist besonders die Kirche aus dem 13. Jahrhundert sowie die Ruine der Seeburg unweit des Ortes.

Hemmen - Einwohner: 163
Hemmen ist der drittkleinste und der an der östlichsten Grenze des Schlitzerlandes gelegene Stadtteil. Als Besonderheiten präsentiert der kleine Ort die Teufelskaute im Hemmener Wald, die Reste einer mittelalterlichen Burg auf dem Kötzenberg und das sog. Steinerne Kreuz von 1383 an der Straße nach Fulda.

Hutzdorf - Einwohner: 898
Der 852 erstmals urkundlich genannte Ort ist seit dem 14. Jahrhundert Lehen im Besitz der Schlitzerländer. Das idyllische Dorf wurde 1994 bis 2000 im Zuge des Dorferneuerungsprogramms umfassenden Verschönerungsmaßnahmen unterzogen und ist jetzt ein echter Blickfang.

Nieder-Stoll - Einwohner: 223
Gelegen im landschaftlich reizvollen Kreutzersgrund ist dieser Ortsteil seit 1342 in schriftlichen Quellen zu finden. Die Kirche, die von 1680 stammt, bildet zusammen mit der alten Schule, dem Dorfbrunnen, dem Backhaus und liebevoll restaurierten Fachwerkhofreiten das Zentrum des historischen Dorfkernes.

Ober-Wegfurth - Einwohner: 61
Ober-Wegfurth wurde erstmals 852 in einer Urkunde des fuldischen Abt Hatto genannt. Die Entstehung verdankt der Ort der Furt durch die Fulda. Oberhalb des Dorfes liegt eine ehemalige Wallfahrtskirche, die im Kern romanisch ist und auf deren Friedhof sich bemerkenswerte barocke Reiter-Grabsteine finden.

Pfordt - Einwohner: 395
Erstmals wurde Pfordt im Jahr 852 unter dem Namen 'Porta' erwähnt. Die Kirche stammt aus dem späten Mittelalter und wurde mehrfach umgebaut. Unweit des Ortes befinden sich zwei herrliche Badeseen, die zur Freizeitgestaltung ebenso einladen wie der am Ort vorbei laufende Radfernweg.

Queck - Einwohner: 764
Auch Queck wird 852 erstmals in einer fuldischen Urkunde erwähnt. Doch ist der Ort, der ab 1151 häufiger in Quellen zu finden ist, schon lange Siedlungsgebiet, denn in der Umgebung wurden zahlreiche Hügelgräber gefunden, die zum Teil bemerkenswerte Fundstücke enthielten.

Rimbach - Einwohner: 415
Rimbach ist als Einzelgehöftesiedlung um 700 n. Chr. entstanden, doch stammt die erste urkundliche Nennung erst aus der Zeit um 1300. Besonders sehenswert ist in dem kleinen Dorf die Kirche aus dem späten Mittelalter. Sie verfügt über sehr alte Glocken, die u.a. mit Pilgerzeichen versehen sind.

Sandlofs - Einwohner: 334
Der um 1163 erstmals genannte Ort, der sich malerisch ins Schlitzerland einbettet, verfügt nicht nur über ein reges Vereinsleben, sondern auch über eine mittelalterliche Kirche. Darin wurden alte Wandzeichnungen, u.a. Weihekreuze, gefunden. Zudem gibt es dort einen bemerkenswerten barocken Grabstein.

Schlitz - Einwohner: 4.604
Urkundlich wird Schlitz zum ersten Mal erwähnt, als der Mainzer Erzbischof Richolf am 20. September 812 auf dem Hügel Slitese eine der Heiligen Margaretha gewidmete Kirche weiht. Mit dem Bau der romanischen Säulenbasilika durch den Fuldaer Abt Ratgar ist die Aufzeichnung eines großen Kirchensprengeis verbunden, in der viele Orte der Umgebung erstmalig urkundlich erwähnt werden.

Üllershausen - Einwohner: 251
Es ist bekannt, daß König Ludwig II (der Deutsche) die Ortschaft im Jahre 871 der Abtei Fulda schenkte. Im 13 Jahrhundert kam er als Lehen, später als freies Eigentum, an die Herren von Schlitz. Das malerische Dorf ist von Wiesen und Wäldern umgeben und verfügt u.a. über eine im 17. Jahrhundert erbaute Zehntscheune und eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert.

Ützhausen - Einwohner: 215
Ützhausen wurde erstmals 1282 als 'Otishusen' erwähnt, die Entstehung ist aber zweifellos im 8. Jahrhundert anzusiedeln. Nach einem Großbrand 1717 wurden sowohl das Dorf als auch die sehenswerte Fachwerkkirche, die 2000 neu renoviert wurde, wieder neu aufgebaut.

Unter-Schwarz - Einwohner: 287
Eine Ansiedlung erfolgte aufgrund einer 1439 den Müllern Conrad Reinhard, Simon Zulauff und Konrad Mahler von Ritter Simon v. Schlitz gen. v. Görtz erteilten Genehmigung, den Boden zu roden und zu Äcker und Wiesen zu machen. In der Gemarkung liegt auch der Richthof, ehemaliger Gutshof und Ansitz der Grafen von Schlitz.

Unter-Wegfurth - Einwohner: 110

Unter-Wegfurth wurde erstmals 852 in einer Urkunde des fuldischen Abt Hatto genannt. Die Entstehung verdankt der Ort der Furt durch die Fulda. Er bildet den Abschluß des Schlitzerlandes zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Willofs - Einwohner: 389

Der Ort Willofs dürfte zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert entstanden sein, wird aber erst im 14. Jahrhundert urkundlich bekannt. Der höchstgelegene Ort im Schlitzerland ist von einem Kranz von Wäldern umgeben, die zum Wandern und Radfahren einladen. Für Naschkatzen sind vor allem die vielen Heidelbeeren rund um den Ort von Interesse.