Ortsteile von Romrod

Nieder-Breidenbach - Einwohner: 130
Nieder-Breidenbach ist der kleinste aller Stadtteile, allerdings der älteste, denn der Ort wird als 'Breitunbah' bereits 812 in der Schlitzer Markbeschreibung erwähnt. Im Mittelalter war Nieder-Breidenbach eine genossenschaftlich betriebene Waldschmiede mit vier Wohnhäusern.

Ober-Breidenbach - Einwohner: 360
Mit 392 m über NN ist Ober-Breidenbach der am höchsten gelegene Stadtteil Romrods. Der Ort (1266 Bredenbach, 1340 Breydenbach, 1397 Obirn Brydenbach) entstand im 10./11. Jahrhundert gegen Ende der ersten Rodungsperiode und lag ursprünglich im 'Alten Dorf' im Talgrund westlich des heutigen Standortes.

Romrod - Einwohner: 1.480
Ausgangspunkt zur Entwicklung des 1339 urkundlich erwähnten Dorfes 'Rumerode' ist die ehemalige Burg gewesen. Diese wurde im 12. Jahrhundert errichtet, denn 1197 wird erstmals ein 'Ludwig von Romrod' genannt. Um 1400 erwarben dann die Landgrafen von Hessen Schloss Romrod.

Strebendorf - Einwohner: 271
Strebendorf ist das erste Dorf am Oberlauf der Antrift mit 359 m über NN und liegt eingebettet in einem flachen Tal, das sich in der Nordrichtung senkt und zugleich verengt. Die Siedlung, wohl gegen Ende der ersten Rodungsperiode gegründet, wird 1356 erstmals urkundlich erwähnt.

Zell - Einwohner: 740
Zell liegt 310 m über NN und ist der zweitgrößte Ort der Großgemeinde. Der Ort (Celle, Cella) ist bereits 825 in der Grenzbescheibung der Zeller Mark erwähnt und hat sich wohl aus einer Mönchssiedlung entwickelt.