Ortsteile von Laubach

Altenhain - Einwohner: 350
Altenhain ist der höchstgelegene Stadtteil. Eine Arnsburger Urkunde erwähnt ihn erstmals im Jahre 1306. Wahrscheinlich ist der Ort jedoch viel älter, da die Namensendung auf -hain oder -rod auf die letzten großen Rodungen im 11. Jahrhundert hinweisen. Von hier haben Sie herrliche Ausblicke auf die Ausläufer des Vogelsberges und  Richtung Taunus.

Freienseen  - Einwohner: 835
1311 erstmals erwähnt, erzählt die Sage, dass Kaiser Friedrich I. Barbarossa einmal bei einem Jagdausflug hier übernachtete. Um die Nachtruhe des Kaisers besorgt, machten sich die Freiseener abends zu den umliegenden Seen auf, um das Quaken der abertausend Frösche mit Stöcken, Harken und Mistgabeln zu unterbinden. Weitere Informationen:
www.freienseen.de

Gonterskirchen - Einwohner: 750
Reizvoll im Tal der Horloff gelegen und von ausgedehnten Mischwäldern umgeben, wurde der Ort 1239 erstmals in einer Münzenberger Urkunde erwähnt. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt die Kirche. Auch zwei bemerkenswerte Orgeln besaß bzw. besitzt das Dorf.

Laubach - Einwohner: 5.000
Laubach wurde erstmals 786 im Breviarium Lulli, dem Verzeichnis der Besitzungen des Klosters Hersfeld, erwähnt. Obwohl von der Verleihung der Stadtrechte nichts bekannt geworden ist, wird Laubach in der Zeit der Stadtgründungen im Jahre 1405 erstmals als Opidum (Stadt) bezeichnet.

Lauter - Einwohner: 815
Lauter, zwischen Laubach und Grünberg liegend, konnte 2000 sein 700 jähriges Bestehen feiern. Vor dem 30jährigen Krieg lag das Dorf direkt am Bachlauf der Lauter in der Nähe der Bingmühle, die bereits im 12. und 13. Jahrhundert erwähnt wird.

Münster - Einwohner:  745
Münster, bis 1803 zu Solms-Lich gehörend, wurde 1137 zum ersten Mal erwähnt. Sein Name stammt aus dem lateinischen 'monasterium' = Kloster. Der Name Münster weist somit auf eine Mönchsansiedlung hin. Es ist anzunehmen, dass Münster schon im 12. Jahrhundert eine Kapelle hatte.

Röthges - Einwohner: 390
Röthges wird erstmals 1322 in einer Arnsburger Urkunde erwähnt. Darin erscheint das Dorf unter dem Namen: Rode juxta Wedirveldin. Auch die späteren Namen Rodde oder Rodechen lassen darauf schließen, dass das Dorf aus einer Rodung oder Siedlung hervorging. Lange Zeit gehörte der Ort den Falkensteinern. Nach deren Ende wurde Röthges dem gräflichen Haus zu Solms-Braunfels zuerkannt und blieb dort fast 400 Jahre. Erst im Jahre 1803, als sämtliche kleine, selbständige Herrschaften in Deutschland aufgelöst wurden, kam Röthges zu Hessen.

Ruppertsburg - Einwohner: 860
Hersfelder Mönche machten seinerzeit den sogenannten Rupertisberg urbar. 1183 wurde die Ansiedlung zum ersten Mal in einer Hersfelder Urkunde erwähnt, in der das halbe Dorf Ruppertsburg Kuno von Münzenberg als Lehen gegeben wird. In der Folgezeit hatte das Dorf die gleichen Standesherren wie Laubach.

Wetterfeld - Einwohner: 945
Wetterfeld wird erstmals urkundlich erwähnt in einem Güterregister des Klosters Fulda in der Zeit von 802 - 817, wonach zwei Brüder, Frecholf und Tacholf, ihre Güter 'in loca weterefelt in finibus loupeche'  (im Ort Wetterfeld an der Laubacher Grenze) dem Kloster übereigneten. Demnach ist Wetterfeld nach der Kerngemeinde der nachweislich älteste Stadtteil Laubachs und kann in den nächsten Jahren sein 1200 jähriges Jubiläum begehen.