Ortsteile von Grebenhain

Bannerod - Einwohner: 119
Das Dorf entstand vermutlich um das Jahr 1000 und war in Besitz des Klosters Fulda, das es ab 1428 an die Freiherren Riedesel verlehnte. Ab 1806 war das Dorf, das nicht über eine eigene Kirche verfügt, in der Hand des Großherzogtums Hessen.

Bermuthshain  - Einwohner: 551
Eine Urkunde aus dem Jahr 1012 gilt als erster Nachweis der Existenz dieses Dorfes, das heute dicht am Vulkanradweg liegt. Das ortsbildprägende Wahrzeichen von Bermuthshain ist die 1829 als Fachwerkbau errichtete Alte Schule, während über dem Ort die 1966 aus Holz errichtete und heute unter Denkmalschutz stehende Skisprungschanze mit Aussichtspunkt thront.

Crainfeld  - Einwohner: 426
Der erste urkundlich genannte Ort im Raum Grebenhain ist das Dorf Crainfeld, welches schon im 9. Jahrhundert urkundlich erscheint. Der im Ort gelegene Edelhof ist genau wie die Kirche aus dem 13. Jahrhundert sehenswert. Bekannt ist Crainfeld vor allem durch seine günstige Lage direkt am Vulkanradweg.

Grebenhain  - Einwohner: 1025
Als 'Grefenhachon' wird Grebenhain erstmals 1067 in einer Schenkungsurkunde genannt und war bis 1437 in der Hand der Reichabtei Fulda, kam dann aber zur Landgrafschaft Hessen. Am Ort wurde bis ins 15. Jahrhundert Eisenerz abgebaut und verhüttet. Ein großer Fischteich an der Westseite des Ortes wurde im 18. Jahrhundert in Wiesenflächen umgewandelt.

Hartmannshain  - Einwohner: 240
Das Dorf ist vor allem dadurch bekannt, daß hier zwischen 1936 und 1945 eine Luftmunitionsanstalt bestand, deren Reste heute besichtigt werden können. Für Radler vor allem wichtig: hier ist der Einstieg zum beliebten Südbahnradweg und zugleich die höchste Stelle des Vulkanradweg.

Heisters  - Einwohner: 92
Zusammen mit Wünschen-Moos und Zahmen bildet der kleine Weiler Heisters 1971 die Gemeinde Steigertal, die jedoch seit 1972 zur Großgemeinde Grebenhain gehört. Das idyllische Dorf ist eingebettet in die Wald- und Wiesenlandschaft des Hohen Vogelsberg.

Herchenhain  - Einwohner: 497
Der 1289 erstmals erwähnte Ort war im 15. Jahrhundert sowohl in Besitz der Reichsabtei Fulda wie auch der Grafen von Ziegenhain. Der Ort hatte Stadtrechte und durfte Märkte abhalten, doch konnte er seinen dörflichen Charakter nie abschütteln. Weitere Informationen: www.herchenhain.de

Ilbeshausen-Hochwaldhausen  - Einwohner: 1105
Während Ilbeshausen schon 1012 erstmals in einer Urkunde genannt wurde, entstand der Ortsteil Hochwaldhausen erst um 1905 als Luftkurort. Die beiden Dörfer bilden heute eine Einheit, die durch Hallen- und Freibad, Minigolf und Anbindung an verschiedene Wanderwege wie auch den Vulkanradweg glänzt.

Metzlos  - Einwohner: 161
Das Dörfchen Metzlos liegt in der offenen Kulturlandschaft des Naturpark Hoher Vogelsberg und ist von der Landwirtschaft geprägt. Der Ort gehörte bis 1806 zu den riedeselschen Gerichten Altenschlirf und Moos.

Metzlos-Gehaag  - Einwohner: 150
Die erste urkundliche Erwähnung Metzlos-Gehaags fand im Jahre 1450 statt. In einer Urkunde der Freiherren Riedesel zu Eisenbach wird die Siedlung 'Atzelngehauwe' erwähnt. Dies bedeutet so viel wie 'Elsterngesträuch'. Weitere Informationen: www.metzlos-gehaag.de.

Nösberts-Weidmoos  - Einwohner: 186
Nösberts wird erstmals im Jahr 1480 als 'Noßwarts' erwähnt und Weidmoos 1526 als 'Waitmas'. Die Ortsbezeichnungen sind abgeleitet von Rufnamen. Beide Ortsteile waren von Beginn an durch Landwirtschaft geprägt und außerdem ist ein namenhafter Saunahersteller ortsansässig.

Vaitshain  - Einwohner: 80
Der Ortsteil Vaitshain gehörte bis 1806 zu den riedeselschen Gerichten Altenschlirf und Moos. Das malerisch gelegene Dorf liegt unweit des Vulkanradweg.

Volkartshain  - Einwohner: 150
Das Dorf war bis 1806 in Besitz der Grafen zu Stolberg-Gedern, denen auch das angrenzende Ober-Seemen, das heute zur Gemeinde Gedern zählt, gehörte. Der sog. ,tiefe Born' bei Volkartshain ist seit Jahrhunderten als sagenumwobener Platz bekannt.

Wünschen-Moos  - Einwohner: 35
Der kleine Weiler im Steigertal ist ein malerisches Fleckchen Erde. Umgeben von einer idyllischen Wiesen- und Waldlandschaft kann man hier Natur pur genießen.

Zahmen  - Einwohner: 133
Das Dorf gehörte bis ins 16. Jahrhundert zum Kirchspiel Crainfeld und bildete 1971 zusammen mit Heisters und Wünschen-Moos kurzfristig die Gemeinde Steigertal, wurde dann jedoch in die Großgemeinde Grebenhain integriert.