Ortsteile von Gemünden

Burg-Gemünden - Einwohner: 889
Der größte Ortsteil der Gemeinde erhebt sich über einer Ohmaue bis auf 200 m über NN. Die historische alte Ortslage auf der Westseite wird überragt von einer in weiten Teilen erhaltenen und teils restaurierten Burganlage der Grafen von Ziegenhain aus dem 13. Jahrhundert, der das Dorf seinen Namen verdankt.

Ehringshausen - Einwohner: 717
Ehringshausen ist ein Straßendorf und besteht aus dem eigentlichen Ehringshausen und Oberndorf. Die Häuser reihen sich links und rechts der Hauptstraße auf ca. 2,5 km. Die umliegenden Wälder, in denen sich z.B. auch Orchideen finden, laden zum Wandern oder Radfahren ein.  Um so manch eine Basaltformation im Wald ranken sich alten Sagen.

Elpenrod - Einwohner: 283
Am südlichen Rand der Großgemeinde liegt dieser Ortsteil auf ca. 300 m Höhe. Der 1350 erstmals urkundlich erwähnte Ort liegt im Mündungsbereich zweier Bäche, dem Eisenbach und dem Elpbach. Die Namensendung -rod deutet auf umfangreiche Waldrodungen hin, die bereits im Mittelalter zur Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzflächen eingesetzt wurden.

Hainbach - Einwohner: 209
Das von Buchenmischwäldern umgebene Dorf fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Seine Siedlungsgeschichte kann anhand der zahlreichen Hügelgräber der Gegend bereits in die Zeit um 1500 v. Chr. zurückverfolgt werden. Die erste Nennung in einer Schriftquelle erfolgte aber erst 1582.

Nieder-Gemünden - Einwohner: 726
Erste Erwähnung findet Nieder-Gemünden in einer Urkude des Klosters Fulda, die in die Zeit um 750/779 datiert. Damals hieß der Ort noch Zegemunden, das Dorf an der Mündung, denn hier fließen Ohm und Felda zusammen. Seit der Anbindung an die Eisenbahnlinie Gießen-Fulda entwickelte sich der Ort zu einer gewerblich orientierten Gemeinde.
 
Otterbach - Einwohner: 76
Das kleine, locker bebaute Haufendorf liegt in der Mitte der Großgemeinde Gemünden. Das gleichnamige Bächlein entspringt am Billsteinkopf und mündet schließlich in die Felda. In den ausgedehnten Wäldern ringsum findet man die Spuren einer jahrtausendealten Besiedlung dieser Landschaft.

Rülfenrod - Einwohner: 87
Das Ortsbild des  kleinen Dorfes wird von liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern bestimmt. Prägend für das Ortsbild sind auch die vielen Gebäude eines alten Gutshofes, dessen ältestes Bauteil laut einer Inschrift 1718 geschaffen wurde. Die Kirche von 1750 aus grob behauenen Basaltsteinen ersetzte eine ältere Kapelle.