Ortsteile von Gedern

Gedern - Einwohner: 7.578
Gederns baugeschichtliche Entwicklung lässt sich bis in das Mittelater zurückverfolgen. Bereits im Jahr 780 wird Gedern anläßlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt.
Im 13. Jahrhundert werden die Herren von Büdingen als Lehensbesitzer genannt, im 14. Jahrhundert erhielt Gedern Stadt- u. Marktrechte durch Kaiser Karl IV. Ausgangspunkt für die Stadtentwicklung Gederns war die Befestigungsanlage, die an der Stelle des heutigen Schlosses stand.

Mittel-Seemen - Einwohner: 350
Das beschauliche Dorf liegt inmitten einer weiten Wiesen- und Waldlandschaft, die sich zur Erholung auf langen Spaziergängen anbietet. Für sportlich aktive ist der unweit vorbeilaufende Vulkanradweg zu empfehlen. Historisch Interessierte finden in der kleinen Kirche interessante hochmittelalterliche Malereien.

Nieder-Seemen - Einwohner: 245
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes findet sich im Jahr 1339, doch liegt die erste Besiedlung sicher länger zurück. Die Kirche stammt, so wissenschaftliche Untersuchungen, aus der Zeit um 1300. In den Jahren zwischen 1602 und 1795 sprudelte im Ort mehrfach kurzzeitig der 'gute Born', eine gar wundersame Heilquelle. Weitere Informationen: www.nieder-seemen.net

Ober-Seemen - Einwohner: 1.411
Ober-Seemen liegt am Ende des Seementals, das sich sich von hier in südliche Richtung erstreckt. Zur Hälfte liegt das Dorf noch im Naturpark Hoher Vogelsberg. Der Name Ober-Seemen geht höchstwahrscheinlich auf den Namen Seemenaha zurück, der ,Binsenbach' bedeutet. Die Endung aha läßt auf die  Siedlungsperiode vor 400 n. Chr. schließen. Die Kirche von Ober-Seemen entstand aus einer Kapelle des 13./14 Jahrhundert.

Steinberg - Einwohner: 500
Das Dörfchen Steinberg, das seine Existenz seit dem 16. Jahrhundert der planmäßigen Ansiedlung von Bergbauarbeitern zum Erzabbau verdankt, liegt in einem malerischen Wiesental. Hier bietet sich für Wanderer der Einstieg in den Vulkanring-Vogelsberg und für Radfahrer eine Tour auf der Apfelwein- und Obstwiesenroute.

Wenings - Einwohner: 1.300
Die Wurzeln des Stadtteils Wenings, reichen weit zurück. Schon 1187 wird der Ort erstmals genannt. Seit 1321 ist Wenings im Besitz der Herren von Ysenburg. König Ludwig verlieh dem Ort 1336 auf Bitten Luthers von Ysenburg die gleichen Rechte und Freiheiten, wie sie zu dieser Zeit auch die Stadt Gelnhausen besaß. 1816 kam Wenings an Hessen-Darmstadt.