Ortsteile von Feldatal

Ermenrod - Einwohner: 258
Der Ortsteil Ermenrod wurde erstmals im Jahr 825 urkundlich erwähnt. In dem malerisch gelelgenen Dorf findet sich eine typische Vogelsberger Fachwerkkirche von 1735, in der sich sehenswerter Figurenschmuck findet.

Groß-Felda - Einwohner: 829
Der größte Ortsteil von Feldatal wurde urkundlich erstmals am  1. 8. 1199 genannt.  Die heute noch als Schrotmühle genutzte Wolfenmühle ist nicht ganz so alt: 1635 wird sie zuerst erwähnt. Vier weitere Fachwerkbauten, die einst auch Mühlen waren, geben dem Ort ein besonders idyllisches Gesamtbild.

Kestrich - Einwohner: 268
Die Kreudersmühle im Ortsteil Kestrich war eine Lehnmühle und im Lauf der Jahrhunderte in der Hand verschiedener Adelsherren. Sie wurde erst in den 1940er Jahren stillgelegt. Das erstmals 825 in schriftlichen Aufzeichnungen erwähnte Dorf ist heute ein kleines Paradies für die Freunde des Wanderreitens. Neben der Fachwerkkirche liegt die ehemalige Synagoge von Feldatal.

Köddingen - Einwohner: 369

Einst verfügte der im Jahr 1460 erstmals genannte Ortsteil Köddingen über 7 Mühlen. Es gab Mahl-, Schlag- und Ölmühlen, die jedoch heute nicht mehr in Betrieb sind. Die gut restaurierten Fachwerkbauten bieten dennoch einen sehenswerten Anblick. www.köddingen.de

Schellnhausen
Die wenigen, malerisch in die Landschaft eingebetteten Häuser von Schellnhausen sind eigentlich ein Teil von Groß-Felda. Erstmals als eigenständige Ansiedlung wurde das Dorf aber schon 1305 erwähnt. An der idyllisch gelegenen Hohlmühle, die es schon um 1500 gegeben hat, dreht sich heute noch ein Wasserrad. Der Schellnhäuser Hammer, die über Jahrhunderte bestehende Eisenschmiede, ist jedoch seit dem 19. Jahrundert außer Betrieb.

Stumpertenrod - Einwohner: 353
In Stumpertenrod, dem 1335 erstmals urkundlich genannten Dorf, bietet sich Astronomen das ganze Jahr über ein einmaliger Blick zu den Sternen. Highlight ist das jährliche Internationale Teleskoptreffen. Im Mai 2008 wurde die Sternwarte eingeweiht. In Stumpertenrod steht die größte Fachwerkhallenkirche Hessens - ein kunsthistorisches Kleinod. www.stumpertenrod.de

Windhausen - Einwohner: 236

Die beiden Backhäuser in Windhausen, in denen jeder Einwohner sein Brot und seinen Salzekuchen backen kann, stammen aus dem 19. Jahhundert. Doch der Ort ist weit älter, da er schon 1302 in historischen Schriften erscheint. Und wie das Diadem von Windhausen, das heute im Museum Alsfeld zu bewundern ist, belegt, war die Gegend sogar schon in der Bronzezeit (um 1500 v. Chr.) besiedelt.

Zeilbach - Einwohner: 189
Der 1356 erstmals in einer schriftlichen Quelle genannte Ort Zeilbach ist ein beschauliches Fleckchen Erde, das zu langen Spaziergängen in der herrlichen Natur einlädt. Doch auch im Ort selbst findet sich eine Sehenswürdigkeit: die Fachwerkkirche von 1668. Der schön gestaltete Innenraum ist eine wahre Kostbarkeit. Zudem können die Queckmühle und die Burgsmühle besichtigt werden. Weitere Informationen: www.zeilbach.de