Ortsteile von Antrifttal

Bernsburg - Einwohner: 328
Ist um 1100 gegründet. 1248 wurde der Ort erstmals als Bernhardesberc urkundlich erwähnt.
Sehenswert ist die mittelalterliche Kirche des Ortsteils. Eine Kirche bestand dort vermutlich schon um 1200 und wird 1328 als mainzisch bezeichnet.
Bernsburg ist durch die FN zur pferdefreundlichen Gemeinde ernannt worden. Zwei Reitvereine am Ort bieten für den Reitsport vielfältige Möglichkeiten.

Ohmes - Einwohner: 503
Die Gründung des Dorfes liegt in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts; 1238 wird es als 'Omeza' urkundlich genannt. Das kulturelle Leben in Ohmes wird, wie in allen Ortsteilen, durch die ortsansässigen Vereine mit zahlreichen Veranstaltungen geprägt. In der Advents- und Weihnachtszeit sind in der Kirche in Ohmes sehenswerte Krippendarstellungen aufgebaut.
Wie in allen Ortsteilen der Gemeinde laden auch hier beschilderte Wanderwege zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Ruhlkirchen - Einwohner: 619
Als gerichtlicher und kirchlicher Vorort um 1100 gegründet mit zugehöriger Burganlage(um 1120) nördlich des Dorfkerns. Urkundlich wird der Ort erstmals 1231 genannt, Reste der Grundmauern der Burg wurden rekonstruiert und sind unweit der Gemeindeverwaltung zu besichtigen. Dort befindet sich auch eine kleine Ausstellung der Exponate der Ausgrabung, die während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung besichtigt werden kann. Die heutige Pfarrkirche St. Michael wurde 1822 – 1824 errichtet. Sehenswert ist der geschnitzte Kreuzweg sowie ein gotisches Marienbildnis.
Der Ortsteil ist Verwaltungssitz der Gemeinde. Grundschule und Kindertagesstätte befinden sich ebenfalls in Ruhlkirchen.
Die vorhandenen Wanderwege werden durch den neuen 'Antrifttal Skulpturenpfad' – ASP – ergänzt.

Seibelsdorf - Einwohner: 334
Im Jahr 1267 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Seit der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts gelangten große Teile der Gemarkung in den Besitz des Deutschen Ordens, der in Seibelsdorf einen Zentralhof (Kasterei) mit Kapelle errichtete. Die Hofanlage ist heute in Privatbesitz und beherbergt in den Nebenräumen das Puppenmuseum 'Museum der Kindheitserinnerungen', das einen Besuch lohnt. Der am Ortsrand gelegene Antrifttalstausee ist ein Kleinod für Angler, Wanderer und Naturfreunde.

Vockenrod - Einwohner: 316
Im Jahr 1263 wird der Ort erstmals urkundlich genannt. Mit der Siedlung Hermannshain gehörte Vockenrod zum Ziegenhainischen Gericht Katzenberg. Ende des 14. Jahrhunderts wird der Ort  verlassen und um 1500 wieder neu besiedelt. Wie in allen Ortsteilen der Gemeinde prägen die Fachwerkhäuser und die reizvolle Mittelgebirgslandschaft das Bild der Gemeinde mit ihren Ortsteilen.
Ein reges Vereinsleben in allen Ortsteilen prägt das kulturelle Leben in der Gemeinde.